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Tiere vom Bauernhof in Aquarell – mit Kurt Panzenberger

 

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„Den Blick erhalten, verwandeln und gestalten“

Teilnahmebedingungen gibt es keine. Vorbildung ist nützlich, vor allem im Zeichnen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass auch gänzlich unbelastete, wenn auch begabte Teilnehmer sehr gute Ergebnisse bringen. Jeder soll in seiner Eigenart arbeiten können und dürfen. Diejenigen, in einer festgefahrenen Technik verhaftet, werden bei den Korrekturen gelockert und aufgefordert, neue Wege zu versuchen. Die ungehemmt Wilden sollen behutsam diszipliniert werden.
Arbeiten in Aquarell bedeutet Spontanität bei größter Umsetzungsdisziplin. Obwohl bei gutem Wetter meist draußen vor dem Motiv und in der Natur gearbeitet wird, geht es nicht um reines Abmalen. Die Aussage  soll als Reduktion auf das Wesentliche, der Inhalt aus der Natur erfasst werden. Ich will nur helfen, die Proportionen zu erkennen und die Komposition als Entwicklung der Bildfläche gestaltet zu sehen. Ich habe keine Geheimnisse und male während des Kurses Aquarelle. Das soll nicht als „Vormalen“ verstanden werden, sondern Ansporn sein und keine Aufforderung zur Nachahmung.
Zeichnen und Malen sind komplementäre Ausdrucksmittel (Emil Nolde hat einmal gesagt: „Zeichnend malen und malend zeichnen“). Daher unbedingt gleichzeitiges Zeichnen in Bleistift, Kohle, Feder, Pinsel.
Unbedingt große Pinsel mit feiner Spitze (Marderhaar) und größere Papierformate, ca. 30 x 40 cm, verwenden.
Wünschenswert ist jedoch, dass das Malen und Zeichnen Spaß macht und in angenehmer, lockerer Atmosphäre ohne tierischen  Ernst und ohne eiserne Vorgaben und Verhaltensregeln gearbeitet wird.

Kurt Panzenberger

 

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